Aktuelles

> Link zum österreichischen Impfplan 2017

Influenza (Grippe)


Die Grippe ist eine schwere Virusinfektion. Sie betrifft vor allem den Atmungstrakt. Eine Influenzainfektion hat nichts mit den üblichen banalen fieberhaften Infekten, die gehäuft in der Wintersaison auftreten, zu tun. Sie ist eine Erkrankung, bei der als markantestes Symptom hohes Fieber über einen Zeitraum von sieben bis zehn Tagen auftritt. Gemeinsam mit den Symptomen eines Atemwegsinfektes kann eine Grippeinfektion bei chronisch kranken und immunschwachen Personen lebensbedrohlich werden.

Seit Anfang September wird österreichweit die Grippeimpfung im Rahmen einer Impfaktion beworben. Sich impfen zu lassen ist für jedermann wichtig. Die Impfung wird vom österreichischen Obersten Sanitätsrat ausdrücklich empfohlen. Besonders für Säuglinge und Kleinstkinder – deren Immunsystem noch nicht komplett ausgereift ist – ist die Influenzaimpfung notwendig.

Impfschema für Kinder:

  • Unter 6 Monaten: Impfschutz durch Umgebungsprophylaxe (Impfung der Kontaktpersonen)
  • 6 bis 36 Monate: 0,25 ml – bei Erstimpfung 2 Dosen im Mindestabstand von 4 Wochen
  • 3 bis 8 Jahre: 0,5 ml – bei Erstimpfung 2 Dosen im Mindestabstand von 4 Wochen
  • Über 8 Jahre: 0,5 ml (auch bei Erstimpfung)

 

Richtiges Lüften

Atemwegserkrankungen und richtiges Lüften in der kalten Jahreszeit

Im Winter beeinflusst die trockene Luft unserer Wohnräume nachhaltig unser Wohlbefinden in negativer Weise. Besonders wichtig ist eine ausreichende Luftfeuchtigkeit für die Nasen- und Rachenschleimhaut.

Sinkt die Luftfeuchtigkeit zu weit ab, trocknen die Schleimhäute aus und bieten Krankheitserregern eine Eintrittspforte in unseren Körper. Bei durch Entzündung vorgeschädigter Schleimhaut ist die Situation noch schlimmer; diese Schleimhaut ist dann nur mehr unzureichend in der Lage, sich zu regenerieren.

Richtiges Lüften beeinflusst die Luftfeuchtigkeit in Ihren Wohnräumen maßgeblich. Lüften Sie ausgiebig für fünf bis zehn Minuten, dafür aber nur drei- bis viermal täglich. Dadurch sinkt – bei niedrigen Außentemperaturen – die relative Luftfeuchtigkeit in Ihren Wohnräumen am geringsten ab.

Ideal wäre bei 20°C Raumtemperatur eine relative Luftfeuchtigkeit von 40% bis 50%. Dies ist bei Außentemperaturen von weit unter 0°C nur mehr durch Luftbefeuchtung zu erreichen.

Zur Erklärung: Kalte Luft kann pro Kubikmeter viel weniger Wasser aufnehmen als warme Luft (deshalb kondensiert Wasser = Tau an kalten Gegenständen, z.B. Fensterscheiben). Beim Erwärmen der kalten Außenluft sinkt mit steigender Temperatur die relative Luftfeuchtigkeit und man fühlt sich unbehaglich.


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